Pflege und Wartung  von Holzfenstern

Die Reinigung des Rahmens und ggf. dazugehöriger Aluminiumteile mit einem neutralen Allzweckreiniger (ohne aggressive Stoffe, Lösungs- oder Scheuermittel) und einem weichen Schwammtuch durchführen. 
Bei Holzfenstern soll während der Reinigung die Beschichtung auf Beschädigungen und Verwitterung kontrolliert werden. Kleinere Schäden lassen sich mit einem Reparatur-Set leicht selbst beheben; bei Lasuren empfiehlt es sich, regelmäßig ein abgestimmtes Pflegemittel aufzutragen. Bei größeren Schäden, z.B. bei Hagelschlag oder bei Rissen, sofort den Fachmann konsultieren!
Bei der Reinigung des Fensters sind auch die Entwässerungsöffnungen in den unteren Rahmenprofilen bzw. in den Regenschienen zu kontrollieren und bei Bedarf zu säubern. 
Ebenso sollte der Dichtschluss zwischen Flügel und Blendrahmen überprüft werden. Nur eine elastische und richtig eingezogene Dichtung kann Zugluft und Wasser abhalten. Vor einem Renovierungsanstrich sind auf jeden Fall alle Dichtungsprofile zu entfernen und hinterher wieder fachgerecht einzusetzen.

Beschläge warten

Die technisch ausgereiften, hochwertigen Beschläge Ihrer neuen Fenster werden Ihnen bei sorgfältiger Behandlung keinerlei Probleme bereiten. Bitte schmieren Sie alle beweglichen Beschlagteile mindestens einmal jährlich mit säure- und harzfreiem Fett oder Öl und  ziehen Sie falls erforderlich die Befestigungsschrauben nach. Ihre Fenster werden es Ihnen mit Leichtgängigkeit und einwandfreier Funktion über Jahre hinweg danken.

Sinnvoll lüften

Regelmäßiges Lüften reguliert die Luftfeuchtigkeit und sorgt so für ein angenehmes Raumklima. Damit beim Luftaustausch keine wertvolle Energie verloren geht, empfehlen wir Ihnen kurz, aber intensiv zu lüften. Drehen Sie dazu die Heizkörper ab. Öffnen Sie die Fenster zwei- bis dreimal täglich weit und schaffen Sie so Durchzug. Mit dieser sogenannten Stoßlüftung erreichen Sie in nur wenigen Minuten einen nahezu vollständigen Austausch der Raumluft ohne dass die Wärmespeicher der Wohnung (Wände/Heizkörper/Möbel) auskühlen. Besonders bei hoher Luftfeuchtigkeit, etwa in Bädern, Waschküchen oder nach Putz-, Estrich- oder Malerarbeiten, ist regelmäßiges Lüften notwendig, um eventuelle Schimmelbildung zu verhindern. 

 

 

Information für die Montage von Fenster und Aussentüren

Verwendete Materialien nach Stand der Technik

 Die Vorgabe für die Montage von Fenstern über die neue Energieeinsparverordnung besagt, dass die Fenster fugendicht nach Stand der Technik eingebaut werden müssen.

Die Fenstermontage nach Stand der Technik ist wiederum in der aktuellen Vorschrift dokumentiert. Laut dieser Norm müssen die Anschlussfugen des Fensterrahmens zum Mauerwerk innen luftdicht und außen schlagregendicht jedoch dampfdiffusionsoffen ausgeführt werden .

 
Warum diese Vorgabe ?

  • Da die Luftwechselrate bedingt durch die hohen Wärmedämmwerte von Mauerwerk – Putz und Fenster in einem Neidrigenergiehaus wesentlich geringer ist wie bei konventioneller Bauweise kann dies zu Feuchtigkeitsbildung im Mauerwerk besonders im Bereich der Anschlussfuge der Fenster führen.

Über die Montage nach innen luftdicht und nach außen dampfdiffusionsoffen, kann im Mauerwerk auftretende Feuchtigkeit über den Fensteranschluss zum Mauerwerk nach außen entweichen. Wobei die nach innen notwendige Dichtheit, welche wiederum für die erhöhte Wärmedämmung notwendig ist, erhalten bleibt.